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ORF-„matinee“ am 24. Juli: „Orte der Kindheit – Gregor Seberg“, „George Tabori – Der Schriftsteller als Fremder“

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Außerdem: Porträt „Reisen für Genießer – Montpellier“ über Austragungsort von „Eurovision Young Musicians 2022“ und „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) – Zwei prominente Künstlerpersönlichkeiten stehen im Mittelpunkt der „matinee“ am Sonntag, dem 24. Juli 2022, um 9.05 Uhr in ORF 2: Zunächst führt Schauspieler, Kabarettist und Autor Gregor Seberg, der an diesem Tag seinen 55. Geburtstag feiert, an seine „Orte der Kindheit“. Danach erinnert die Dokumentation „George Tabori – Der Schriftsteller als Fremder“ (9.35 Uhr) anlässlich dessen 15. Todestages (23. Juli) an den herausragenden Künstler. Weiters begibt sich die Produktion „Reisen für Genießer – Montpellier“ (10.05 Uhr) in die südfranzösische Metropole – Austragungsort des heurigen „Eurovision Young Musicians“-Wettbewerbs, bei dem Österreich vom jungen Klarinettisten Alexander Svetnitsky-Ehrenreich vertreten wird. ORF 2 zeigt das Finale am Sonntagabend um 22.10 Uhr. Zum Abschluss des von Peter Schneeberger präsentierten ORF-Kulturvormittags folgt „Die Kulturwoche“ (10.35 Uhr) mit spannenden Tipps zum aktuellen heimischen Kulturgeschehen.

„Orte der Kindheit – Gregor Seberg“ (9.05 Uhr)

Peter Schneeberger begleitet in dieser 2017 entstanden Ausgabe der beliebten ORF-Reihe den Schauspieler, Kabarettisten und Autor Gregor Seberg an die Orte seiner Kindheits- und Jugendtage in Graz und Wien. Seine ersten Lebensjahre verbrachte der gebürtige Steirer in der Triestersiedlung – einem etwas ruppigen Viertel von Graz, wo er bei seinen Großeltern aufwuchs. Er war ein kränkliches, blasses Kind, aus dem – der Kinderärztin zufolge – wohl nie etwas werden würde. Doch zugleich war er ein Dauerwiderständler, der mit den anderen Kindern aus der Siedlung um die Häuser zog, Fußball spielte und die Gegend unsicher machte. Sein großes Interesse galt der Natur – vor allem Spinnen hatten es dem kleinen Buben angetan, und so bastelte er – zum Missfallen der Großmutter – provisorische Terrarien für seine achtbeinigen Forschungsobjekte. Mit 14 Jahren erfolgte der etwas unfreiwillige Umzug nach Wien und mit der Pubertät entwickelte sich nicht nur das Interesse am anderen Geschlecht, sondern auch die Liebe zur Lyrik und Literatur. Warum aus Gregor Seberg doch kein Naturforscher wurde und wieso er seine Schauspielleidenschaft, die er im Schultheater entdeckt hatte, zum Beruf machte, erzählt er Peter Schneeberger auf der gemeinsamen Spurensuche nach seien Anfängen. Den Film gestaltete Ute Gebhardt.

„George Tabori – Der Schriftsteller als Fremder“ (9.35 Uhr)

„Ungarisch ist meine Muttersprache, Englisch meine Vatersprache, Deutsch ist meine Tantensprache“, so beschrieb George Tabori einmal seine Heimatlosigkeit. Was blieb, war die Landschaft seiner Kindheit in Budapest; an der Donau hat alles für den Romanautor, Stückeschreiber und Shakespeare-Verehrer, Schauspieler und Theaterregisseur angefangen. Der Film von Eberhard Görner erzählt Taboris Leben zwischen Horthys Budapest und Hitlers Berlin, zwischen Charlie Chaplin und Brechts Hollywood, zwischen Greta Garbo und dem New Yorker Broadway – eine aufregende Reise durch das 20. Jahrhundert des Films, der Literatur und des Theaters. Nur am Schreibtisch fand der Künstler Ruhe und Einsamkeit, um sein eigenes Universum zu erschaffen. „Das Theater ist wie das Leben. Man weiß nie, wie es kommt“, sagt Tabori im Film. Seine Stücke, die seit den 1980er Jahren in Wien uraufgeführt worden waren, gehören längst zur Weltliteratur. Schriftsteller wie Imre Kertész oder Péter Esterházy sahen in dem 2007 verstorbenen Tabori den verlorenen Sohn, auf dessen Rückkehr das neue Ungarn der Literatur und des Theaters wartete.

„Reisen für Genießer – Montpellier“ (10.05 Uhr)

Montpellier liegt an der französischen Mittelmeerküste und besticht durch seine reiche Geschichte und Vielseitigkeit: Architektur, Kunst, Kulinarik, Handwerk und Tanz prägen die Stadt, die bis 2016 Hauptstadt der Region Languedoc-Roussillon war. Die historischen Sehenswürdigkeiten, die größtenteils im Zentrum liegen, bezeugen seit dem Mittelalter die glanzvollen Zeiten der Stadt. Sie erzählen von der frühen Bedeutung auf den Gebieten der Medizin und des Handels, von Kühnheit und Einfallsreichtum sowie vom Mut und Engagement der Bewohner. Die Dokumentation gestaltete Luc Tosquin.

http://presse.ORF.at

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